Umgang mit der gefühlten Gefühllosigkeit

Umgang mit der gefühlten Gefühllosigkeit

Als mögliches Symptom einer schweren Depression erleben Patienten die gefühlte Gefühllosigkeit als besonders belastend und sind oft ratlos, wie sie damit umgehen können. Die Symptomatik kann sich in der Depressionsspirale bis hin zur Suizidalität steigern, da das eigene Leben schließlich emotionslos als wertlos betrachtet wird. Pflegende sind die ersten Ansprechpartner, wenn im stationären Alltag um Hilfe gebeten wird. Eine sachliche Begegnung der Problematik durch Psychoedukation sowie ein Annähern an die verloren geglaubten Gefühle durch praktische Arbeitsmittel erlaubt es, dem Symptom den Schrecken zu nehmen und gemeinsam einen Weg zu finden, mit der gefühlten Gefühlslosigkeit so umzugehen, dass die Patienten nicht daran zerbrechen.

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